Wie deutlich sprichst du einen Zungenbrecher?
Sprich einen Satz, und du bekommst hier sofort eine Auswertung — Wort für Wort, mit derselben Analyse, die auch in unserer App läuft. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail.
Zungenbrecher
Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.
Sprich normal laut, nicht übertrieben langsam.
Dein Browser fragt nach dem Mikrofon. Die Aufnahme geht direkt zur Auswertung und wird nicht gespeichert.
Weiter üben
Dieser Test ist ein Ausschnitt. In der App findest du hunderte Übungen zu Artikulation, Stimme und Atmung, dazu eine Auswertung nach jedem Versuch und einen Verlauf, der zeigt, ob es besser wird.
Warum ausgerechnet ein Zungenbrecher?
Zungenbrecher häufen Laute, die dicht beieinanderliegen und die man beim schnellen Sprechen leicht verschleift — die Reihe „Blaukraut/Brautkleid“ zum Beispiel wechselt fortwährend zwischen bl- und br-. Genau an solchen Stellen zeigt sich, ob die Artikulation sauber trennt oder ob Laute ineinanderlaufen. Im Alltag fällt das selten auf, weil der Zusammenhang mitträgt; am Telefon, vor Publikum oder in einer Aufnahme fällt es sofort auf.
Deshalb sind die Werte hier niedriger als auf einem gewöhnlichen Satz, und das ist keine schlechte Nachricht: In unseren Auswertungen echter Übungsaufnahmen liegt ein Alltagssatz im Mittel bei 98 von 100 Punkten, ein Zungenbrecher bei 75 bis 83. Ein Zungenbrecher kostet also jeden rund 15 bis 20 Punkte. Was zählt, ist nicht die Zahl allein, sondern welche Wörter danebengehen — dort lohnt das Üben.
Wer regelmäßig an der Deutlichkeit arbeitet, nimmt sich am besten wenige Minuten am Tag vor, statt einmal pro Woche eine halbe Stunde. Artikulation ist Muskelarbeit und Gewohnheit zugleich; beides ändert sich in kleinen Schritten.

